Am 29.01.2026 um 17:28 Uhr wurden wir zusammen mit den Feuerwehren aus Elfershausen, Dagobertshausen, Beiseförth/Malsfeld und der Feurwehr aus Melsungen zu einem Wohnhausbrad ins Beisetal
alarmiert. Schon die Anfahrt gestaltete sich als schwierig, da es den ganzen Tag geschneit hatte und die Straßen weiß oder matschig waren. Schon auf der Anfahrt kam die 1. Lagemeldung, dass sich
keine Personen mehr im Gebäude aufhielten. Am Einsatzort, der Grüneismühle, angekommen stand das Wohngebäude, dass seit langer Zeit Leer und unbewohnt war in Vollbrand. Als erstes unterstützten wir
die Kameraden von Dago bei der Wasserentnahme aus der Beise. Als diese Wasserversorgung aufgebaut war übernahmen wir den Löschangriff mit einem B-Rohr von der Vorderseite und einem C-Rohr von der
Rückseite des Gebäudes.
Um die Drehleiter aus Melsungen in Stellung zu bringen, musste die abschüssige Zufahrt zum Gebäude erst von der Gemeinde geräumt und gestreut werden. In dieser Zeit war nur ein Aussenangriff über 2
C-Rohre und 1 B-Rohr die durch die Beise gespeist werden konnten im Einsatz. Die Drehleiter, die direkt vor dem Gebäude in Stellung gebracht werden konnte, wurde durch Pendelverkehr vom TLF Melsungen
und einem Abrollbehälter Tank, der 10000 Liter Wasser aufnehmen kann gespeist. Mit der Drehleiter konnte jetzt gezielt von oben Wasser auf die noch immer lodernden Flammen abgegeben werden. Um ca.
21:30 Uhr konnte man die Lagemeldung Feuer unter Kontrolle geben. Da es abzusehen war, dass dieser Einsatz länger andauern würde, wurde der Verpflegungszug des DRK Körle mit heißen Getränken und
Verpflegung zur Einsatzstelle alarmiert.
Da es sich um ein altes Fachwerkhaus handelte, wurde ein Fachberater vom THW angefordert. Dieser konnte uns wichtige Tipps geben welche Gebäudeteile einstürzgefährdet waren. Da auch noch ein Fichte
auf dem Dach des Hauses lag, wurde das THW Melsungen nachalarmiert um diese Fichte nach hinten weg zu ziehen. Hierbei stürtzten Teile der Rückwand des Gebäudes mit ein.
Die Nachlöscharbeiten erwiesen sich als schwierig und langwierig, da ein gezieltes löschen der Glutnester von aussen nicht effektiv war.
Um ca. 4:30 Uhr konnte Feuer aus gemeldet werden. Die Feuerwehren konnten bis auf eine Brandwache von der Feuerwehr Beiseförth/Malsfeld abrücken. Diese Brandwache hielt die Stellung bis 8 Uhr.
Am frühen morgen wurde durch die GBi´s entschieden, dass Nachlöscharbeiten weiter erforderlich waren. Die Drehleiter, der Tanker und der Abrollbehälter wurden wieder zur Einsatzstelle alarmiert. Nach
ca. 130000 Liter Wasser um 15:30 Uhr konnte man nur noch wenig Rauchentwicklung fest stellen und den Einsatz beenden.
Nachlöscharbeiten waren am Samstag und Sonntag den 31.01. und 01.02. nochmals notwendig.
Einsatzende war am 30.01. um 15:30 Uhr
Einsatzstärke war 1/11
An der Einsatzstelle waren bis zu 80 Personen von Feuerwehr, DRK und THW